16.02.2016 - Corporate News: S IMMO Germany: 2015 alle zwei Wochen ein Ankauf

    28 Transaktionen 2015

    Leuchtenfabrik in Berlin-Oberschöneweide

    Leuchtenfabrik in Berlin-Oberschöneweide

    • Flächenzuwachs beträgt 130.000 Quadratmeter
    • 400 Wohnungen vermietet
    • Weitere Ankäufe für 2016 geplant

    Die S IMMO Germany GmbH zieht eine erfolgreiche Bilanz für 2015. Im Rahmen der vier Geschäftsbereiche Bestandsverwaltung, Revitalisierung, Entwicklung und Grundstücksbevorratung setzte das Unternehmen die jahrelang bewährte Einkaufsstrategie mit 28 Transaktionen fort. Insgesamt wurden 130.296 m² Grundfläche hinzugekauft. Das Bestandsportfolio verzeichnete einen Zuwachs an vermietbaren Flächen um 30 %. Der regionale Schwerpunkt der Ankäufe lag auf Berlin und Potsdam (64 %), gefolgt von Magdeburg (19 %) und Leipzig (14 %). Bei 64 % der Flächen handelte es sich um Bestandsgebäude, bei 23 % wird Baurecht geschaffen werden. Acht Prozent bieten Möglichkeiten für Revitalisierungen, die verbleibenden vier Prozent dienen der Grundstücksbevorratung.

    Als klassischer Bestandshalter liegt der Schwerpunkt des Unternehmens in der Vermietung und Pflege der eigenen Objekte. 2015 wurden 491 Mieteinheiten mit einer Gesamtfläche von 47.837 m² neu vermietet. Das größte Segment bildeten 401 Wohneinheiten. In zahlreichen Bestandsobjekten konnten Genehmigungen für Dachgeschossausbauten, Nachverdichtungen und Neubauten erreicht werden wie beispielsweise in der Wiesbadener Straße 13 in Berlin-Wilmersdorf.

    Geschäftsführer Robert Neumüller schätzt die große Aufgaben- und Objektvielfalt seines Unternehmen: „Wo andere Unternehmen den Schwerpunkt zum Beispiel auf Wohnungsbau setzen, liegt unsere ,Spezialisierung‘ gerade in einem heterogenen und breiten Objektportfolio und den damit verbundenen Anforderungen an Planung und Management. Ich sehe darin einen klaren Wettbewerbsvorteil, weil wir uns im Ankauf nicht auf ein Segment beschränken müssen. Wir können so zum einen flexibel auf den Markt reagieren. Zum anderen ermöglicht uns unser weit gefasstes Know-How die Optimierung besonders von jenen Objekten, die durch eine Nutzungsmischung oder Möglichkeiten der Bestandsentwicklung gekennzeichnet sind. Dadurch können wir gute Preise erzielen.“ Er ergänzt weiter: „Wir betrachten die einzelnen Sparten nicht getrennt voneinander. Dadurch gelingt es uns immer besser, Synergieeffekte zu erzeugen, indem wir beispielsweise Erfahrungen aus dem Gewerbebereich auf den Wohnbereich und umgekehrt übertragen.“

    Ein gutes Beispiel dafür sind die Berliner Revitalisierungs- und Entwicklungsprojekte des vergangenen Jahres. Im Projekt Sonneninsel an der Neuköllner Sonnenallee wurden zwei weitestgehend leerstehende Gebäude neupositioniert. Dadurch konnten die rund 12.000 m² Mietfläche inzwischen vollvermietet werden. Im Frühjahr 2015 erwarb die S IMMO auch anliegende Flächen mit einer Grundstücksfläche von rund 15.600 m² und beabsichtigt nun, ein neues, dynamisches Quartier mit Anschluss an Neukölln zu schaffen. Aus den bei der Sonneninsel gemachten Erfahrungen schöpfte das Unternehmen bei der 2015 angekauften, denkmalgeschützten Leuchtenfabrik in Berlin-Oberschöneweide. Hier wurde die Neupositionierung aus Sicht der kreativ- und technologiewirtschaftlichen Zielgruppe entwickelt. Das historische Gebäude mit direkter Wasserlage zog bereits den ersten Mieter an, die Kreativagentur Culture Form, mit der zum Jahresende ein erster Vermietungserfolg vor dem offiziellen Vertriebsstart gelang.

    Mit acht Prozent bildet der Bereich Revitalisierung und Entwicklung nur einen untergeordneten Teil im Gesamtportfolio des Unternehmens ab. „Wichtig ist uns immer, dass die Risikostruktur des Gesamtportfolios ausgewogen bleibt. Wir haben einen großen Anteil Wohnen und stabiles Gewerbe“, erläutert Neumüller. „So können wir bezogen auf einzelne Objekte auch mal mutiger werden, ohne dabei die gesamte Struktur ins Wanken zu bringen.“

    Eines der Projekte, in dem es Raum für innovative Wege gibt, ist das ehemalige Karstadt-Kaufhaus in der Karl-Marx-Straße 101 in Neukölln, das Mitte 2015 angekauft wurde. Das sechsstöckige Gebäude mit Parkhaus gilt im Stadtentwicklungskonzept des Landes Berlin als „zentrumsrelevante Schlüsselimmobilie“. Als solche sieht das Revitalisierungskonzept eine Nutzungsmischung mit Schwerpunkt auf Einzelhandel und Büro für den Standort vor.

    Der unternehmerische Erfolg des Unternehmens schlägt sich auch in der personellen Entwicklung des Berliner Teams nieder. Im Laufe des Jahres hat sich Belegschaft nahezu verdoppelt. 

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