Berliner Speckgürtel

Für die S IMMO heißt es seit 2018: Ran an den Speck(gürtel). Bis zum Jahresanfang 2020 wurden bereits über zwei Millionen m² im Umfeld Berlins angekauft. Großes Potenzial in einem bis dato wenig erschlossenen Areal.

 

Immer mehr Menschen zieht es in das Umland europäischer Großstädte – raus aus dem Zentrum, rein in den Speckgürtel. Das hängt zum einen mit demografischen Entwicklungen zusammen, zum anderen werden diese Lagen durch die innerstädtisch stetig steigenden Preise attraktiver. Über 930.000 Menschen pendeln täglich rund zwei Stunden aus dem Londoner Umland in die britische Metropole und wieder zurück. In München betrifft dieses Phänomen über 400.000 Beschäftigte. Der Berliner Speckgürtel hinkt dieser Entwicklung hinterher und ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unterdurchschnittlich erschlossen. Doch spätestens seit Tesla im vergangenen Jahr bekannt gegeben hat, eine Fabrik im Speckgürtel Berlins bauen zu wollen, sind die Entwicklungsmöglichkeiten der Region offensichtlich geworden.

Die S IMMO hat das Potenzial des Berliner Umlands frühzeitig erkannt und bereits seit dem Sommer 2018 im großen Stil eingekauft. Geschäftsführer Robert Neumüller ist von diesem Schritt mehr als überzeugt: „Wir investieren damit in die Zukunft der S IMMO. Die Zukäufe im Berliner Speckgürtel entsprechen exakt unserer Strategie – wir kaufen antizyklisch und sichern uns auf diese Weise langfristige Erträge. Wir sehen in der Gegend ein unglaubliches Potenzial, gleichzeitig ist das Risiko unserer Investitionen durch die niedrigen Ankaufspreise sehr überschaubar.“

Angekauft werden ausschließlich besondere Grundstücke – es werden Visionen entwickelt und versucht zu begeistern. Entscheidend für den Projekterfolg ist es, die Interessen der Akteure vor Ort miteinzubeziehen und die Infrastruktur- und Regionalplanung im Blick zu behalten.

Ketzin (c) Patrick Debrosses